Larus argentatus

Foto: Andreas Trepte/wikipedia

die Silbermöwe

Larus, die große Silbermöwe ist eines der ersten Vogelmittel in der Homöopathie, von Wilfried Finke 1995 geprüft. Sie kommt an fast allen europäischen Küsten von Finnland bis zur Türkei vor. Es sind sogenannte Koloniebrüter, ihre Brutplätze befinden sich an unzulänglichen Orten, wie felsigen Steinküsten und einsamen Inseln. 90 % der Vögel sind monogam, die Männchen übernehmen die Hälfte der Arbeit bei Nestbau, Brutpflege und Füttern. Die Begattung dauert nur wenige Sekunden, danach werden die Weibchen von den Männchen beschützt bis zur Eiablage.

Die meisten Möwenarten überwintern nahe der Brutplätze, vorzugsweise in der Nähe von Mülldeponien, Fischereihäfen und Schlachthöfen, was ihnen das Überleben sichert. Sie sind Allesfresser, aber vorwiegend besteht ihre Nahrung aus Lebewesen aus dem Meer, wie Krabben, Krebse, Muscheln, sie erbeuten und fressen aber auch Singvögel und jagen anderen Seevögeln ihre Nahrung ab.

Aus diesem aggressiven und futterneidischen Fressverhalten der etwas grimmig blickenden Silbermöwe leitet sich die Verwendung in der Homöopathie ab; die Medizin soll gieriges und ungezügeltes Essverhalten, sowie Heißhungerattacken dämpfen. Inzwischen ist Larus ein beliebtes „Abnehm-Mittel“, W. Finke hat dazu ein Buch geschrieben: „Larus argentatus – natürlich abnehmen mit Homöopathie“ (https://www.narayana-verlag.de/homoeopathie/pdf/Larus-argentatus).

Trotzdem gibt es in der homöopathischen Literatur wenig über die Silbermöwe zu finden, die unten genannten Symptome sind teils aus der Prüfung von W. Finke, teils aus dem Repertorium (nur dreiwertige Symptome).

Gemütssymptome

froh, heiter und zuversichtlich

klare Gedanken, gute Konzentration

Verlangen nach Gesellschaft

Wahnidee allein zu sein, verlassen zu sein

Reizbarkeit gegenüber der Familie

Reizbarkeit gegenüber der Kinder

Schwindel

Schwindel im allgemeinen

Schwindel beim aufstehen vom Bett

Kopf

Kopfschmerzen

drückender Kopfschmerz in der Stirn

Hals

Kratzen im Hals

kratzender Kehlkopfshcmerz

schlucken tut weh

Magen

Heißhungerattacken

vermehrter Appetit

Leeregefühl

Genitalien

sexuelles Verlangen erhöht

nächtliche Erektionen

Träume

Familie, Fahren, Fliegen, Flugzeuge

hohe Orte, Leichtigkeit, Höhenangst

ängstliche Träume

Dinge aus einer anderen Perspektive sehen

Tiere, Tod, Vater, Wasser

Allgemeines

fröstelig

viel Kraft

Gefühle von Mattigkeit

Schwäche die von Wärme gebessert wird.